Stadtstrukturelle Orientierungswerte für die Bodenversiegelung in Wohngebieten. Teilergebnis zum Forschungsprojekt "Stadtstrukturelle Orientierungswerte für die Bodenversiegelung - naturnahe Regenwasserbewirtschaftung in Siedlungsgebieten".

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Dresden

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ZLB: 95/2564-4
BBR: Y 1008/5

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Abstract

In dieser Arbeit werden vom Siedlungsstrukturtyp abhängige spezifische Orientierungswerte der Bodenversiegelung ermittelt und zur Diskussion gestellt. Unter dem Aspekt der Vergleichbarkeit der Orientierungswerte in Ost- und Westdeutschland haben Untersuchungen zur Bodenversiegelung eine neue Bedeutung erlangt. Die bisher in westdeutschen Städten entwickelten Bewertungsverfahren lassen lediglich quantitative Aussagen zum Versiegelungsgrad zu. Die in der Arbeit abgeleiteten durchschnittlichen Versiegelungswerte der Strukturtypen sind geeignet für überschlägige Versiegelungseinschätzungen. Zusätzlich wurden an 35 Dresdner Beispielen Versiegelungsgrade und Entsiegelungsvorschläge abgeleitet. Darüber hinaus wurden hier Schlußfolgerungen über Beziehungen zwischen qualitativen Bewertungsverfahren (Bodenfunktionszahl) und städtebaulichen Kriterien in Abhängigkeit vom Strukturtyp gezogen. Auf der Grundlage einer erweiterten Strukturtypeneinteilung wurden Orientierungswerte für den Versiegelungsgrad und die Bodenfunktionszahl vorgeschlagen. Entsiegelungsreserven liegen v.a. in der Änderung von Nutzungsansprüchen. eh/difu

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88 S.

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IÖR-Schriften; 5