Gartenschauen als Planungsinstrumente. Potenziale freiraumzentrierter Stadtentwicklung in Kleinstädten.
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Datum
2009
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Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
AT
Erscheinungsort
Wien
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ZDB-ID
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ZLB: 4-2010/2616
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
DI
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Zusammenfassung
Die Arbeit setzt den Schwerpunkt auf die Untersuchung der Freiraumentwicklung durch Gartenschauen, wobei sowohl die Möglichkeiten des Instruments zur Freiraumsicherung auf der Ebene der Stadtentwicklung als auch auf der Ebene der konkret einbezogenen Freiflächen untersucht wird. Zunächst wird ein Modell differenzierter Gartenschau-Funktionen entwickelt. In einer qualitativen Analyse werden anschließend verschiedene Gartenschau-Typen, unterschieden nach deren städtebaulichen Ansätzen, abgegrenzt. In sechs Fallbeispielen von Gartenschauen werden die konkreten städtebaulichen Maßnahmen, die konkreten Freiflächen und die individuellen Planungs- und Umsetzungsprozesse bis zu Pflegekonzepten und Nachnutzungsstrategien untersucht. Auf der städtebaulichen Ebene sind Gartenschauen ein flexibles und umfassendes Instrument, auf der Ebene der konkreten Freiräume sind die Erlebnisdichte und der Anspruch auf Aktualität signifikant. Auf der instrumentellen Ebene zeichnet Gartenschauen ihr Event-Charakter und der Status eines Ausnahme-Projekts aus. Gartenschauen sind das einzige freiraumplanerische Instrument, das Entwurfskonzeptionen für zwei Zeithorizonte, aber für denselben Raum erarbeiten muss. Dieser zusätzliche Event-Charakter macht das Instrument einerseits sehr komplex, andererseits aber gerade bei Politikern sehr populär. Gartenschauen als Planungsinstrumente können in Kleinstädten aufgrund der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und der spezifischen organisatorischen Struktur in relativ kurzer Zeit schwierige oder außergewöhnliche städtebauliche Aufgabenstellungen lösen, wobei der langfristigen Schaffung von Freiräumen hoher Qualität eine zentrale Bedeutung zukommt.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
202 S.