Dynamik von Armut. Dauer und biographische Bedeutung von Sozialhilfebezug.

Westdt. Verl.
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Westdt. Verl.

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Opladen

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ZLB: 96/2076
BBR: B 13 210

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DI
S

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Abstract

Die in den 80er Jahren in der Bundesrepublik entstandene sogenannte "neue Armut", die im wesentlichen Langzeitarbeitslose und Langzeitarmut betrifft, ist der Ausgangspunkt für einen institutionalisierten Wohlfahrtsstaat, dessen Unterstützungsregelungen und soziale Netzwerke im Mittelpunkt der Untersuchung stehen. Mit Hilfe der in Bremen erstellten "Bremer Forschungen" werden weiterführende Grundlagen für eine Dynamik der Armut geschaffen, bekannt auch als "Teufelskreis der Armut", die sowohl lebensgeschichtliche als auch zeitliche Faktoren der Betroffenen berücksichtigen. Die Autorin zieht auch Rückschlüsse in der Beziehung zwischen staatlicher Sozialpolitik und der Strukturierung des individuellen Lebenslaufes, wobei der Einfluß der jeweiligen staatlichen Hilfsmaßnahme auf Veränderungen des Alltags von größter Wichtigkeit ist. Es zeigt sich, daß Sozialhilfebezug auch für Langzeitbezieher positive Funktionen haben und subjektiv eine Übergangsphase im Lebenslauf sein kann. mabo/difu

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248 S.

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Studien zur Sozialwissenschaft; 153