Bevölkerungsvorausschätzung für die hessischen Landkreise und kreisfreien Städte. Eine Projektion für den Zeitraum von 2007 bis 2030 und eine Trendfortschreibung bis 2050.
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DE
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Wiesbaden
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ZLB: 4-2008/2034
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BE
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Abstract
Die Hessen Agentur hat in zwei Studien die zukünftigen kleinräumigen demographischen Entwicklungen in Hessen vorausberechnet. Das Gutachten "Bevölkerungsvorausschätzung für die hessischen Landkreise und kreisfreien Städte" zeigt die regionalen Unterschiede. Für die Landesplanung steht der Zeitraum bis zum Jahr 2030 im Fokus, als Trendfortschreibung werden zusätzlich die Jahre bis 2050 betrachtet. In kleinräumiger Betrachtung wird in Südhessen in allen kreisfreien Städten und in den Landkreisen Main-Taunus, Wetterau und Groß-Gerau die Bevölkerung bis zum Jahr 2030 weiter zunehmen. Den höchsten Bevölkerungszuwachs wird in dieser Zeit die Stadt Offenbach haben, gefolgt von den Städten Wiesbaden und Darmstadt. Der hohe Zuwachs in Offenbach ist u. a. auf die junge Bevölkerungsstruktur dieser Stadt zurückzuführen. Mit einem Durchschnittsalter von 41,2 Jahren hat Offenbach die jüngste Bevölkerung aller hessischen Regionen. Aber auch der Main-Taunus-Kreis und die Stadt Frankfurt liegen deutlich über dem Durchschnittdes Regierungsbezirks Darmstadt. Die kreisfreien Städte und der Main-Taunus-Kreis werden auch im Jahr 2050 mehr Einwohner haben als heute. In Mittelhessen wird hingegen ebenso wie in Nordhessen - mit Ausnahme des Landkreises Fulda - bis zum Jahr 2030 in allen Regionen die Bevölkerungszahl abnehmen. Zu den Regionen mit den stärksten Bevölkerungsverlusten zählen die peripher gelegenen Landkreise Werra-Meißner-Kreis und Hersfeld-Rotenburg in Nordhessen sowie der Vogelsbergkreis in Mittelhessen. Unter Status-quo-Bedingungen fällt der Bevölkerungsrückgang im Werra-Meißner-Kreis dramatisch hoch aus. Im Vergleich zu heute wird die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2050 um über 40 % zurückgehen.
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72 S.
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Report; 720