Die Bedeutung von Gewässerrandstreifen als Kompensationszonen im Grenzbereich zwischen landwirtschaftlichen Nutzflächen und Gewässern für die Immobilisierung der löslichen Fraktionen von Stickstoff und Phosphor aus der gesättigten Phase. Aufgezeigt an einem niedermoorartigen Gewässerrandstreifen im Hügelland Ostholsteins.

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ZLB: 92/2678

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DI

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Abstract

Betrachtet man den Menschen als Glied eines Ökosystems, können auch künstliche Ökosysteme einen sehr hohen Stabilitätsgrad erreichen. Das Agrarökosystem ist im Gegensatz zu natürlichen Ökosystemen durch einen hohen Anteil von kontrolliertem Input (Dünger, Pflanzenschutzmittel, Saatgut u.a.) und kontrolliertem Output (Ernteprodukte, Veredelungsprodukte u.a.) gekennzeichnet. Daneben kommt es aber auch zu unkontrollierten und unerwünschten Stoffverlagerungen. Hier sind insbesondere die Nährstoffauswaschung und die Bodenerosion zu nennen. Ziel der Arbeit ist es, die Wasserqualität eines intensiv genutzten Ackerstandorts (Hügelland Ostholsteins) sowie eines daran grenzenden Gewässerrandstreifens Bossee) unter besonderer Berücksichtigung eines möglichen Nährstoffaustrages in der gesättigten Phase zu untersuchen. Der Untersuchungszeitraum umfaßt die Jahre 1988 bis 1990. Innerhalb des Systems Boden/Pflanze wurden der Bodenwasserhaushalt und die ihn beeinflussenden Größen analysiert. Als Ergebnis wird u.a. eine Modellrechnung mit drei Varianten vorgestellt. sg/difu

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V, 242 S.

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