Zum Einfluß von Aufmerksamkeitsprozessen auf Lautheitsurteile.
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DE
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0174-1098
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IRB: Z 821
ZLB: Zs 2529-4
BBR: Z 189
ZLB: Zs 2529-4
BBR: Z 189
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Abstract
In der vorgestellten experimentellen Studie wurde der Frage nachgegangen, inwieweit das gleiche Schallereignis unter verschiedenen Aufmerksamkeitsbedingungen zu unterschiedlichen Lautheitsurteilen führt. Hierzu wurden in einem im Pegel variierenden Maschinengeräusch Telefonsignale in einem Geräuschabstand von -20,5 dB versteckt. Unter drei verschiedenen Aufmerksamkeitsbedingungen sollten 14 Versuchspersonen sich entweder das Geräusch beiläufig anhören oder auf die Pegelspitzen des Geräuschs bzw. auf die im Geräusch versteckten Telefonsignale achten. Vor und nach der jeweiligen Beschallung wurden mit Hilfe des Kategorienunterteilungsverfahrens psychometrische Lautheitsfunktionen gemessen und als Indikator für die sensorische Empfindlichkeit im nichtschwellennahen Bereich das Adaptionsniveau bestimmt. Es zeigte sich, dass sich in Abhängigkeit von der Aufmerksamkeitsinstruktion das Adaptionsniveau verschiebt. Je nach Ausrichtung der Aufmerksamkeit kann sich der Lautheitseindruck so ändern, als wäre das gleiche Schallsignal mit einem um bis zu 3 dB(A) veränderten Pegel dargeboten worden. Die Befunde werden im Rahmen psychologischer Aufmerksamkeitstheorien und Theorien der Informationsintegration diskutiert.
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Zeitschrift für Lärmbekämpfung
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Nr.1
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S.13-17