Positive Wirkungen der Schattenwirtschaft?
Zitierfähiger Link:
Keine Vorschau verfügbar
Datum
1988
item.page.journal-title
item.page.journal-issn
item.page.volume-title
Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
ZZ
Erscheinungsort
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
SEBI: 88/1869
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
S
SW
SW
Autor:innen
Zusammenfassung
Schattenwirtschaft ist keinesfalls mit "Schwarzarbeit" gleichzusetzen. Schwarzarbeit kommt in ihrer Bedeutung an wichtige Sektoren der Schattenwirtschaft nicht heran: gemeinschaftliche Selbsthilfe, Heimwerken und hauswirtschaftliche Produktion. Der Band vereinigt zahlreiche Beiträge zur Bedeutung, Wirkung und Wertung der Schattenwirtschaft. Es stellt sich heraus, daß die Trennung zwischen legalen und illegalen Formen, eben Schwarzarbeit, die ökonomischen Wirkungen und Anreize nicht entwerten kann. Immerhin wird der Umsatz durch Schwarzarbeit auf 100 Mrd. DM jährlich geschätzt. Auch das Argument des Steuerentzugs, das gegen Schwarzarbeit ins Feld gebracht wird, gilt für die anderen genannten Formen der Schattenwirtschaft, darüberhinaus sogar für den privaten Individualverkehr; ebenso das Argument des Entzugs von Arbeitskräften. Letzteres greift ohnehin wegen der ständig zunehmenden gesellschaftlichen Nicht-Arbeitszeit nicht. Schließlich haben nicht nur Heimwerken und Hauswirtschaft (eigene Bedarfsmärkte) erhebliche Nachfrage- und Befschäftigungseffekte; auch ein Schwarzarbeiter setzt Materialnachfrage um. wev/difu
item.page.description
Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Baden-Baden: Nomos (1988), 296 S., Abb.; Tab.; Lit.; Reg.
Seiten
Zitierform
Freie Schlagworte
Stichwörter
Deskriptor(en)
Serie/Report Nr.
Schriften zur öffentlichen Verwaltung und öffentlichen Wirtschaft; 112