Die Ökonomisierung des Raums. Planen und Bauen in Mittel- und Osteuropa unter den Nationalsozialisten 1938 bis 1945.

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ZLB: Kws 100,3/146

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"Lebensraum" war ein zentrales ideologisches Schlagwort der Nationalsozialisten: Die angestrebte Germanisierung Mittel- und Osteuropas sah die Ansiedlung "Volksdeutscher" und oft die Vertreibung der angestammten Bevölkerung vor. Raumplanung, Städtebau sowie Architektur spielten hierfür eine Schlüsselrolle. Das Buch untersucht diese anhand ausgewählter Hauptorte in den von den Nationalsozialisten okkupierten oder annektierten Territorien zwischen 1938 und 1945. Der Autor bezieht in seine Analyse neben den baugeschichtlichen Zusammenhängen auch die ökonomische Dimension und die personalen Netzwerke mit ein. Denn Entwurf und Bau lagen nicht allein in den Händen reichsdeutscher Planer, immer wieder waren auch lokale Fachkräfte beteiligt.

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