"Eine Anzahl überflüssiger Menschen". Die Exilierung politischer Straftäter nach Übersee. Vormärz und Revolution 1848/49.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 95/2357

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Im 19. Jh. war es für die Staatsmächte, Königreiche und Kleinstaaten sehr einfach, gesellschaftsstörende, revolutionäre oder staatsfeindliche Personen aus dem Weg zu schaffen, indem man diese nach Übersee verbannte. Anhand von Fallstudien zu der Stadt Frankfurt am Main, dem Königreich Württemberg, Österreich und dem Großherzogtum Baden untersucht der Autor die Verfahren der Abschiebepraxis, die Beweggründe und Motive sowie die Maßnahmen zur Verhinderung einer plötzlichen Rückkehr der politischen Exilanten und Straftäter. Weiterhin wird die Aufnahmepraxis in den USA untersucht, wobei es zu dieser Zeit noch so gut wie keine Einwanderungsbeschränkungen gab, so daß sich die Regierungen Deutschlands und Europas weiterhin bis in die Jahre nach der 1848er Revolution ihrer politischen Straftäter entledigen konnten. mabo/difu

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335 S.

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Europäische Hochschulschriften. Reihe 3 - Geschichte und ihre Hilfswissenschaften; 591