Neue Wege zum nachhaltigen Bauen. Erfahrungen und zukünftige europäische Forschungsstrategien.
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Wien
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ZLB: 4-2007/3156
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Abstract
In der Kurzstudie wird das internationale Umfeld der Programmlinie "Haus der Zukunft" mit Schwerpunkt Mittel-, Ost- und Südeuropa analysiert und Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet. Im Rahmen der bisherigen Aktivitäten konnten Akzente gesetzt werden wie z.B. sozialwissenschaftliche und psychologische Untersuchungen zu Nutzerverhalten, Akzeptanz und Verbreitungshemmnissen, aber auch die Integration und Adaption des Passivhausstandards an unterschiedliche Zielsetzungen, wie Siedlungsbau auf Fertigteilhausbasis oder die Verwendung ökologischer Baumaterialien. Auch die Diskussionsbeiträge internationaler Vertreter von Forschungsprogrammen aus dem Bereich "ökologisches Bauen" weisen darauf hin, dass diese Forschungs- und Demonstrationsvorhaben auch in der "Außenperspektive" auf großes Interesse stoßen. Durch die enge Einbindung des Programmmanagements von "Haus der Zukunft" auf europäischer Ebene, insbesondere im ERA-NET Projekt ERABUILD besteht nun Interesse darin, diese innovativen Aspekte über die bestehenden ERABUILD Partner hinausgehend in gemeinsame Forschungsstrategien und -programme einzubringen. Ziel und Inhalt des Vorhabens ist es, vor allem in ausgewählten mittel-, ost- und südeuropäischen Ländern innovative Forschungsprogramme (und gegebenenfalls nicht in Programmen organisierte Forschungsfelder) aus dem Bereich nachhaltiges Bauen (im Sinne der drei Säulen ökologisch, ökonomisch und sozial) zu identifizieren und damit eine Wissensbasis für eine mögliche stärkere internationale Einbindung oder Kooperation mit diesen Ländern zu schaffen. Dabei geht es nicht um eine "Katalogisierung" sämtlicher Forschungsaktivitäten in diese Richtung, sondern um die Darstellung von bestehenden Programmen, künftigen Forschungsförderinteressen und die geplante Weiterentwicklung, die aus der Perspektive des Programms "Haus der Zukunft" als besonders innovativ und richtungweisend angesehen werden. difu
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72 S.
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Berichte aus Energie- und Umweltforschung; 05/2006