Integrierte Stadtteilentwicklung braucht neue Kooperationen und Netzwerke - Erfahrungen in Nordrhein-Westfalen.

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München

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1021-979X

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ZLB: 4-Zs 5875
BBR: H 893

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Abstract

Wachsende Armuts- und Spaltungstendenzen in den Stadtgesellschaften prägen in Nordrhein-Westfalen vor allem die Kommunen der nördlichen Emscherregion. Aber auch in anderen Teilen des Landes stehen Städte und Gemeinden stärker denn je vor der Aufgabe, Politik und Verwaltungshandeln auf eine räumlich und sozial ausgleichende Stadtentwicklungspolitik auszurichten. Dabei gilt es, neue Kooperationen und Partnerschaften zwischen der öffentlichen Hand, stadtentwicklungsrelevanten Akteuren und der Zivilgesellschaft zu initiieren. Den entsprechenden Handlungsrahmen stellt im Wesentlichen das Städtebauförderungsressort der Landesregierung zur Verfügung. Hier werden seit Langem integrierte soziale, kulturelle, bauliche, ökologische und ökonomische Stadtentwicklungskonzepte, Handlungsstrategien und Methoden entwickelt und erprobt. Mit dem Handlungsprogramm "Stadtteile mit besonderem Erneuerungsbedarf" wurde im Jahr 1993 ein national wie europäisch viel beachtetes Programm für schwierige städtische Gebiete gestartet. Kernphilosophie des Ansatzes ist, öffentliche Mittel zusammenzuführen und im Rahmen von integrierten Projekten zu bündeln, wobei der Weckung von Bürgerengagement und Selbsthilfe eine Schlüsselrolle zukommt. Heute gilt es, die vielfältigen Erfahrungen und Konzeptbausteine sowie bewährte Organisations- und Steuerungsformen als Grundlage für die Weiterentwicklung gesamtstädtisch angelegter integrierter Handlungsansätze für alle Stadtteile einer Stadt zu nutzen und mit vorhandenen Ressourcen zu befördern. Doch häufig fehlen auf Landesebene und auch in den Kommunen die Voraussetzungen und Strukturen sowie die Bereitschaft zur Anwendung und Steuerung integrierter und damit querschnittsorientierter, ressortübergreifender Handlungs- und Organisationsprozesse für eine sowohl gesamtstädtisch als auch auf die spezifischen Teilräume ausgerichtete Stadtentwicklungspolitik. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag gute Beispiele für neue Bündnisse und neue Partnerschaften genannt, die eine qualitätvolle Quartiersentwicklung innerhalb und außerhalb von klassischen Programmkulissen aufweisen.

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Nr. 2/3

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S. 24-28

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