Der naive Souverän. Über das Verhältnis von Staat und Industrie in der Großtechnik.
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SEBI: 85/2879-4
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Abstract
Am Beispiel des Schnellen Brutreaktors diskutiert der Aufsatz das Verhältnis von Staat und Industrie in der Großtechnik. Daß der Staat Mrd. Mark für dieses Großprojekt ausgab, um am Ende erkennen zu müssen, daß diese Technik unwirtschaftlich ist und in absehbarer Zukunft unwirtschaftlich bleiben wird, führt der Autor auf eine Informationsblockade zwischen Staat und Industrie zurück. Während die Initiative für das Projekt aus dem staatlichen Bereich kam, hatte die Industrie schon in den sechziger Jahren Vorbehalte über den wirtschaftlichen Nutzen dieser Technologie. Doch im Entscheidungsprozeß gab es keine Anreize für die Industrie, diese Skepsis offen zu zeigen. Im Bereich der direkten staatlichen Förderung industrieller Technologie ist eine finanzielle Eigenbeteiligung der Industrie unerläßlich, da dadurch für die Industrie ein Anreiz geschaffen wird, dem Staat zu sagen, was sie von den wirtschaftlichen Aussichten einer Tehnologie hält. In anderen Bereichen der Technologiepolitik, wo dieser Mechanismus nicht anwendbar ist, muß der Staat Konsequenzen ziehen aus der Tatsache, daß er nicht erwarten kann, daß Experten ihn auch dann objektiv informieren, wenn daraus dem Experten selbst oder Organisation, in der er tätig ist, eine Nachteil entstehen würde. difu
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Staat, Industrie, Großtechnologie, Forschungsförderung, Schneller Brüter, Technologiepolitik, Wirtschaftlichkeit, Entscheidungshilfe, Wirtschaftspolitik, Energie, Politik, Wirtschaft
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Berlin: (1984), 34 S., Lit.
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Staat, Industrie, Großtechnologie, Forschungsförderung, Schneller Brüter, Technologiepolitik, Wirtschaftlichkeit, Entscheidungshilfe, Wirtschaftspolitik, Energie, Politik, Wirtschaft
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IIUG-preprints; 84-13