Luftgüte in Hamm ermittelt mit Flechten als Bioindikatoren mit Empfehlungen für die kommunale Planung.

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Hamm

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ZLB: 93/991-4

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Abstract

In der Stadt Hamm lagen bisher physikalisch-chemische Immissionsmessungen nur unzureichend vor. Dieses Defizit greift die vorgelegte Flechtenkartierung auf. Die auf Baumstämmen wachsenden Flechten sind über viele Jahre hinweg dem "Reagenzglas Luft" ausgesetzt und reagieren, je nach Art, mehr oder weniger empfindlich auf die Gesamtwirkung von Luftschadstoffen. Aus ihrer Präsenz und ihrem Erscheinungsbild kann nicht nur auf die augenblickliche Luftsituation geschlossen werden. Es können auch Aussagen über den Trend der Belastung gemacht werden. Mit Hilfe der Flechtenkartierung können so Ergebnisse erarbeitet werden, die sonst nur durch ein dichtes Netz von kontiniuerlich betriebenen Meßstationen geliefert werden könnten. Der Umweltbericht zeigt bestehende Defizite in der Stadt Hamm auf und gibt abschließend konkrete Planungsempfehlungen. wi/difu

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ca. 55 S.

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Umweltschutzbericht; 9