Gebaute Umwelt und Alltagsaktivität. Walkability als Chance und Risiko für das Gehen Älterer im Alltag.

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Stuttgart

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DI
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Unterscheiden sich ältere Personen in Wohnumgebungen mit hoher und niedriger walkability in ihrer Alltagsaktivität? Dieser Frage wird in der Arbeit nachgegangen, weil ein körperlich aktiver Alltag nicht nur die Gesundheit erhält beziehungsweise fördert, sondern auch soziale Teilhabe ermöglicht. Wenn walkability und Alltagsaktivität assoziiert sind, liegt in der Wohnumgebung gesundheitsförderliches Potenzial. Neben der Suche nach einer Assoziation der Umwelt und dem Alltagsverhalten wird in der Arbeit untersucht, ob walkability an theoretische Zugänge aus der Ökopsychologie, der Ökogerontologie, der Stadtsoziologie sowie der Politikwissenschaft anschlussfähig ist. Basierend auf räumlichen Analysen mit dem Walkability-Index und dem WalkScore® - zwei objektive Methoden, mit denen die Beschaffenheit der gebauten Umwelt operationalisiert werden kann - werden in Stuttgart Wohngebiete mit hoher und niedriger walkability identifiziert. In diesen Gebieten beantworteten 126 Personen im Alter von 55 bis 74 Jahren die deutsche Version der Neighborhood Environment Walkability Scale (NEWS-G), die einen Eindruck von der subjektiven Gehfreundlichkeit der gebauten Umwelt vermittelt. Die Ergebnisse zeigen, dass die objektive walkability mit dem zielgerichteten Gehen im Wohnumfeld positiv und mit dem Gehen zur Erholung im Wohnumfeld negativ assoziiert ist.

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156 S.

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