Qualität kontra Klimaschutz. Aufbereitung von MVA-Schlacke steckt im Dilemma.
Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0933-3754
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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551
BBR: Z 551
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Abstract
Aufbereitete Schlacke aus Müllverbrennungs-Anlagen (MVA) wird heute größtenteils verwertet. Beispielsweise als Untergrund im Straßenbau oder als Einbaumaterial für Deponien und deren Abdichtung. Seit einigen Jahren wird an einer bundeseinheitlichen Regelung der Verwertung von mineralischen Abfällen gearbeitet. Wann die Ersatzbaustoffverordnung kommt, ist jedoch noch ungewiss. Gewiss ist dagegen, dass die Qualitätsanforderungen an mineralische Sekundärprodukte steigen werden. Davon sind auch die Schlacken aus der Müllverbrennung betroffen. Vor diesem Hintergrund hat das Umweltbundesamt (UBA) das Gutachten "Verbesserung der umweltrelevanten Qualitäten von Schlacken aus Abfallverbrennungsanlagen" in Auftrag gegeben, das die technischen Möglichkeiten eruieren sollte. Hauptaugenmerk des Gutachtens lag dabei auf dem durch Schlackeaufbereitung erzielbaren Ressourcen- und Klimaschutz. In dem Beitrag werden die Ergebnisse zusammengefasst dargestellt. In Deutschland ist das vorherrschende Verfahren zur Verbrennung von Siedlungsabfällen die Rostfeuerung. Verglichen wurde dieses Verfahren mit weitergehenden Techniken zur Schlackeaufbereitung sowie mit alternativen Verbrennungstechniken, die zum Ziel haben, die Qualität der Schlacke zu verbessern. Im Fazit wird festgehalten, dass es technische Alternativen, mit deren Hilfe eine Qualitätsverbesserung erreicht werden kann, durchaus gibt. Doch sie gehen meist zu Lasten von Energieeffizienz und Klimaschutz.
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Entsorga-Magazin
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Nr. 11/12
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S. 20-21