Die Verwaltungskulturperspektive und ihre Implikationen für Modernisierungsansätze in öffentlichen Verwaltungen - dargestellt an den hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums und den Einstellungen von Beamten.

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ZLB: 96/649-4

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DI

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Die Arbeit will zeigen, daß die hervorgebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums (Art. 33 Abs. 4 und 5 GG) dysfunktional sind für eine erfolgreiche Implementation des "Neuen Steuerungsmodells" für öffentliche Verwaltungen. Als theoretischer Bezugsrahmen dient das Forschungskonstrukt "Verwaltungsstruktur". Zunächst werden Modernisierungsphasen seit Ende der 60er Jahre aufgezeigt. Die Grundprämissen des "Neuen Steuerungsmodells" werden dem tradierten Leitbild des Personalwesens in der Verwaltung gegenübergestellt, woraus die Frage der Funktionsadäquanz der Grundsätze des Berufsbeamtentums resultiert. Anschließend wird anhand empirischer Untersuchungen aller Verwaltungsebenen gezeigt, daß sich die Beamten nicht mehr uneingeschränkt mit diesen Grundsätzen identifizieren, was zum Phänomen der "inneren Kündigung" geführt hat. Schließlich werden Gestaltungsperspektiven einer verwaltungskulturbewußten Modernisierung dargestellt; u. a. wird die verstärkte Einbeziehung der Mitarbeiter durch Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen vorgeschlagen. kmr/difu

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VI, 108 S.

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