Studie "Wettbewerb in der Kinder- und Jugendhilfe".

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Bonn

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ZLB: 99/3615-4

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Abstract

Auf der Basis einer Befragung ausgewählter Jugendämter gibt die Trendstudie einen ersten Einblick, wie weit die Einführung wettbewerblicher Elemente in der Kinder- und Jugendhilfe vorangeschritten ist und welche Wege dabei begangen werden. Systematisch wird dabei das Verhältnis der Beteiligten - Freie Träger, öffentliche Träger und Leistungsberechtigte - betrachtet, das von der Einführung wettbewerblicher Elemente beeinflusst wird. Festgestellt wird, dass die Ansätze sich noch schwerpunktmäßig auf einen eher informellen und kleinräumigen Wettbewerb unter den Trägern im jeweiligen Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes beschränken, allerdings ein nicht zu verkennendes Ausmaß an überregionalen und formalisierten Anfragen bzw. Ausschreibungen zu beobachten ist; dass Nutzer und Nutzerinnen über die Beteiligung im Hilfeplan hinaus bei der Gestaltung der Wettbewerbsverfahren keine aktive Rolle spielen und sich somit in Fortsetzung der Tradition des "fürsorgenden Staates" ein Szenario herausbildet, in welchem der öffentliche Träger "bestellt" und die Leistungserbringer "liefern", ohne dass die eigentlichen Konsumenten eine nennenswerte Rolle bei Auswahlprozessen spielen, sei es als "Kunde und Einkäufer" oder als Mitbewerber. Auffällig ist des weiteren, dass die derzeitige Förderung von Wettbewerb vornehmlich der "Aktivierung" freier Träger dienen soll, dass "Wettbewerbsförderung" bereits als Wort sehr unterschiedlich belegt ist. Die Studie empfiehlt, das Aufsetzen eines Projektes, in welchem modellhaft Verfahren der Wettbewerbsgestaltung und der Auswahlprozesse entwickelt werden. So könnten "Musterverfahren" und "Musterkriterien" entwickelt werden, welche weitergehende Orientierungshilfen bieten als es den Ergebnissen der Studie möglich ist. goj/difu

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17 S.

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