Dreiklassenwahlrecht und Wahlkultur in Preußen 1867-1914. Landtagswahlen zwischen korporativer Tradition und politischen Massenmarkt.

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Düsseldorf

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ZLB: 94/1484

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DI
S

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Die von Zeitgenossen als politische Verkrustung bezeichneten Wahlrechtssysteme stehen hier im Vordergrund der Untersuchung. Unter dem sogenannten Dreiklassenwahlrecht kommen drei zentrale Dimensionen, die das Thema gleichsam von der Wählerperspektive über die lokalen und regionalen Parteiorganisationen bis hin zur zentral gesteuerten Wahlpolitik behandeln, zum Tragen. Der erste Teil gilt den politischen Aktions- und Partizipationsformen im Spiegel der Wahlkampfstrategien. Mit der Bearbeitung der indirekten Wahlbeeinflussung der Parteien und der auf die Ökonomie ausgerichteten Elemente des Wahlbewußtseins sind zwei weitere Bestandteile der Arbeit gekennzeichnet. Die Studie behandelt weiterhin die Entwicklung von Konflikt- und Konfliktregelungsmechnismen im Spiegel der innerparteilichen Kandidatenregulierung und der zwischenparteilichen Wahlbündnisse. Die Stabilisierung des Dreiklassenwahlrechts wird im Spannungsfeld zwischen Liberalen und Konservativen behandelt. mabo/difu

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678 S.

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Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien; 99