Überlegungen zu Zahl und Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland im Zusammenhang mit Überlegungen zu den grenzüberschreitenden Wanderungen.
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DE
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Köln
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0034-0111
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BBR: Z 700
ZLB: Zs 237-4
IRB: Z 1003
IFL: I 378
ZLB: Zs 237-4
IRB: Z 1003
IFL: I 378
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Abstract
Die Bevölkerung in Deutschland wird - ohne weitere Zuwanderung - von heute über 80 Mio. bis zum Jahr 2030 auf etwa 65 Mio. abnehmen. Ursache ist die niedrige Fertilität unterhalb des langfristigen Bestandserhaltungsniveaus. Zugleich wird der Bevölkerungsanteil der über 60jährigen von z.Z. etwas über 20 % auf über 35 % steigen. Bei Geburtenzahlen in Höhe der Bestandserhaltung würde dieser Alterungsprozeß verlangsamt werden. Zur Erhaltung des gegenwärtigen Bevölkerungsbestandes müßten jährlich - per saldo - 300 000 bis 400 000 Personen zuwandern. Eine entscheidende Änderung der Altersgliederung wäre dabei nicht zu erwarten; trotz massiver Zuwanderungen würde der Anteil der über 60jährigen ebenfalls fast 35 % erreichen. Die Probleme der Alterung der Bevölkerung, die sich im Bereich der Sozialversicherungssysteme besonders stark auswirken, können durch Einwanderung also nicht gelöst werden. Denn es wandern nicht nur Kinder zu, die Einwanderer werden allmählich älter, und aus Beitrags- und Steuerzahlern werden mit der Zeit selbst Leistungsempfänger. Für die Integration oder gar Assimilation einer Ausländerbevölkerung in der genannten Größenordnung ist von entscheidender Bedeutung, aus welchen Kulturkreisen sie kommen und welche Qualifikationen sie mitbringen. - (n.Verf.)
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr.5
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S.248-253