Grenzüberschreitende Zusammenarbeit über Verwaltungsgrenzen aus Sicht der Planungs- und Verwaltungspraxis.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 155/212

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Abstract

Angesichts zunehmender räumlicher Verflechtungen, wirtschaftlicher Zwänge und erhöhter Anforderungen an das Marketing von Gebietskörperschaften hat sich über administrative Grenzen hinweg die Kooperation von Kommunen und anderer Träger öffentlicher Verwaltung und Daseinsvorsorge intensiviert. Am Beispiel Deutschlands wird gezeigt, dass hierfür informelle und formelle Organisationsmodelle zur Verfügung stehen und dass, etwa bei der Etablierung von Metropolregionen, Governance-Ansätze unter Einbeziehung wirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Akteure an Bedeutung gewinnen. Dargestellt werden auch grenzüberschreitende Kooperationen in der Raumplanung auf gemeindlicher und regionaler Ebene. Hierfür stehen in Deutschland verschiedene Plantypen zur Verfügung, insbesondere der gemeinsame Flächennutzungsplan von Gemeinden sowie der Regionalplan, der in einzelnen Fällen auch über Landesgrenzen hinweg aufgestellt wird. Es werden auch die Grenzen grenzüberschreitender Kooperation aufgezeigt mit dem Hinweis, dass auch die Frage nach der Notwendigkeit territorialer Veränderungen zu stellen ist.

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S. 181-203

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