Verkehrsnahe Sondermessungen 2019 in Baden-Württemberg. Abschlussbericht.

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DE

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Karlsruhe

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Die Vorauswahl der verkehrsnahen Sondermessungen 2019 hat gezeigt, dass Überschreitungen von Immissionsgrenzwerten an rund der Hälfte der 82 berücksichtigten Straßenabschnitte schon von vorneherein ausg-schlossen werden können. Die ab dem 01.01.2019 durchgeführten Immissionsmessungen haben darüber hi-aus belegt, dass auch an denjenigen Straßenabschnitten, die die von der LUBW erarbeiteten Auswahlkriterien erfüllen und an denen eine Grenzwertüberschreitung somit zumindest möglich erscheint, die Immissionsgrenz-werte fast durchgängig eingehalten werden. Lediglich an einer Sondermessstelle, dem Messpunkt Stuttgart Talstraße, wurde eine Grenzwertüberschreitung festgestellt. Die verkehrsnahen Sondermessungen belegen somit zweierlei – zum einen, dass es im Land praktisch keine unentdeckten Belastungsschwerpunkte gibt. Dies ist eine gute Nachricht für alle Anwohner vielbefahrener Straßen. Der Befund impliziert auch, dass die Messstrategie der LUBW (bestehend aus Luftmessnetz und Spotmessungen) erfolgreich ist und praktisch keine Belastungsschwerpunkte „übersieht“. Zum anderen zeigt der durch die Sondermessungen gefundene Überschreitungspunkt Stuttgart Talstraße aber auch, dass es im Einzelfall durchaus Belastungspunkte gibt, die der LUBW bisher nicht bekannt waren. Insgesamt sind die verkehrsnahen Sondermessungen aus Sicht der LUBW ein sinnvolles Mittel, um potentielle Überschreitungspunkte vergleichsweise schnell zu überprüfen und bei Bedarf in den regulären Messbetrieb zu überführen. Die verkehrsnahen Sondermessungen werden deshalb im Jahr 2020 fortgesetzt – hierbei werden sowohl diejenigen Messpunkte, die bei den Messungen 2019 aufgrund von Baustellen nicht beprobt werden konnten, als auch die zwischenzeitlich neu eingegangenen Messvorschläge berücksichtigt. Angesichts des hohen Anteils an Sondermesspunkten, die die Grenzwerte im Jahr 2019 eingehalten haben, sieht die LUBW außerdem vor, das Auswahlkriterium „Verkehrsbelastung“ zu überarbeiten bzw. an die aktuelle Immissionssituation anzupassen.

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