Beschäftigungsimplikationen und ökologische Wirkungen einer Verlängerung und Intensivierung der Produktnutzung.

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Berlin

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ZLB: 2001/1857-4

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Abstract

Ansätze zur Nutzungsintensivierung und Nutzungsdauerverlängerung von Produkten (z.B. Instandhaltungsleistungen, Wiederverwendung, Vermietung, gemeinsame Nutzung, ergebnisorientierte Dienstleistungen) können eine Entschleunigung und Verringerung von Material- und Energieflüssen bewirken. Sie tragen dazu bei, dass der zur Bedürfnisbefriedigung notwendige Güterbestand verringert werden kann. Die Annahme, dass der dadurch ausgelöste Abbau von Beschäftigung im produzierenden Gewerbe durch Dienstleistungen auf nachgelagerten Lebenszyklusstufen aufgefangen oder gar überkompensiert werden kann, ist bisher nicht überzeugend empirisch belegt. Die teilweise sehr optimistischen Prognosen gelten lediglich unter der Voraussetzung, dass die Diskriminierung des Faktors Arbeit zugunsten einer Verteuerung natürlicher Ressourcen aufgehoben wird. Können Langlebigkeits- und Reparaturstrategien hiervon vermutlich direkt profitieren, ist bei eigentumslosen Konsumformen auch unter veränderten ökonomischen Rahmenbedingungen mit institutionellen, organisatorischen und psychosozialen Barrieren zu rechnen. difu

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45 S.

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Papers; P 00-522