Schadstoffe in Innenräumen.

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Marburg

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ZLB: 92/5157-4

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S

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Abstract

Im allgemeinen kann die Luft in Innenräumen nicht besser sein als die Außenluft. Repräsentative Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, daß in Wohnräumen sogar mit erheblich höheren Konzentrationen bestimmter Schadstoffe zu rechnen ist als draußen. Dabei ist die Belastung der Innenluft oft bis zu fünfzigmal größer als an vielbefahrenen Straßenkreuzungen in Großstädten. In Wohnungen und Büroräumen existieren vielfältige Emissionsquellen: Teppichböden, Spanplatten, Dämmstoffe, Farben und Lacke, Putze und Klebstoffe, Möbel und Heimtextilien sind heute überwiegend Produkte, die Chemikalien ausgasen. Die Verwendung neuer Baustoffe sowie der verstärkte Einsatz von Chemikalien in allen Bereichen des Haushaltes spielen eine große Rolle. Verbesserte Abdichtungen von Fenstern und Türen zur Lärm- und Wärmeabdämmung tragen ebenfalls zu einer Anreicherung von Schadstoffen bei, da ein Luftaustausch nur noch vermindert stattfindet. Da Gesundheitsstörungen in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind, soll die Broschüre dabei helfen, Krankheitsursachen im Wohnbereich zu erkennen und zu vermeiden. geh/difu

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94 S.

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Umweltschutz in Marburg; 10