Hamburg in der Großen Depression. Wirtschaftsentwicklung und Finanzpolitik 1928-1931.

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SEBI: 79/6721

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Abstract

Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise erreichten Hamburg zwar relativ spät, trafen aber den ökonomischen Lebensnerv der primär exportorientierten Hansestadt. Da die Regierung Brüning vorrangig den Agrarbereich subventionierte und die staatliche Exportförderung der Hamburger Wirtschaft nur marginal zugute kam, war es Aufgabe der Politik von SPD und DDP, dem Konjunkturabschwung in Hamburg durch entsprechende Maßnahmen entgegenzusteuern. Dabei wurde der Weg einer Kompensation der geringeren Hauhaltseinnahmen durch Einsparungen in den Sektoren Soziales und Bildung gewählt, um eine allzu defizitäre Haushaltspolitik, die das Risiko eines finanziellen Zusammenbruchs in sich barg, zu umgehen. Diese wirtschaftspolitisch angemessene Strategie, die zugleich den Verzicht auf eine allzu ausgabenorientierte Investitionspolitik des Senats implizierte, führte jedoch zu einer politischen Destabilisierung und einer latenten Staatsverdrossenheit, die sich der seinen politischen Weg bahnende Nationalsozialismus nur wenig später zugute machen konnte. cb/difu

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Weltwirtschaftskrise, Finanzpolitik, Wirtschaftsentwicklung, Haushaltswesen, Kommunalpolitik, Wirtschaftspolitik, Stadtgeschichte

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Hamburg: (1979), 436 S., Abb.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Hamburg 1979)

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Weltwirtschaftskrise, Finanzpolitik, Wirtschaftsentwicklung, Haushaltswesen, Kommunalpolitik, Wirtschaftspolitik, Stadtgeschichte

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