Nachts in der großen Stadt. Der gesellschaftliche Diskurs über Organisation und Wahrnehmung der Stadtnacht. Paris und Berlin 1840-1930. 2 Bde.
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1990
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SEBI: 91/1398-1.2.-4
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Das "Nachtleben" gehört zu den schillerndsten Bestandteilen der modernen Großstädte; es wird als Attraktion für den Fremdenverkehr nutzbar gemacht, es wird verdammt und gelobt wie kaum ein anderer Bereich des städtischen Lebens. Neben dieser Realität gibt es auch ein weites Feld der "Imaginationen", der Bilder, Zuschreibungen und Metaphorisierungen, in denen die Nacht der Städte eine Rolle spielt. Die Arbeit spürt der materiellen Realität wie auch der Metaphorik der Großstadtnacht nach. Quellengrundlage sind Archive der Polizei und von Wohlfahrtsorganisationen in Paris und Berlin sowie literarische bzw. feuilletonistische Texte, u. a. über die Entwicklung des Nachtwachdienstes und der "Polizeistunde" sowie über die Regulierung der Prostitution. Die Geschichte der Stadtnacht gibt Aufschlüsse über die Widersprüchlichkeit der "inneren" Urbanisierung, also der mentalen Einpassung von Menschen in das städtische Leben, sowie über die Ambivalenz der Modernisierungsprozesse am Beispiel der Nachtseiten der städtischen Entwicklung. kmr/difu
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Tübingen: (1990), 541 S., Abb.; Lit.(Diss.; Tübingen 1990)