Die Rolle von Immobilieninvestoren auf dem deutschen Markt für Public Private Partnerships (PPPs). Eine institutionenökonomische Betrachtung.

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Weimar

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ZLB: 2010/1455

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Abstract

Die Arbeit untersucht auf der Basis der Neuen Institutionenökonomik die Rolle von Immobilieninvestoren, d.h. offene und geschlossene Immobilienfonds, Real Estate Investment Trusts, Real Estate Private Equity Fonds und Lebensversicherungen, auf dem deutschen Markt für Public Private Partnership (PPP) Projekte im öffentlichen Hochbau. Dafür werden Immobilienanlagevehikel bzw. -investoren als institutionelle Ausgestaltung einer Prinzipal-Agent-Beziehung (PA-Beziehung) aufgefasst, bei der der Anleger als Prinzipal die Kapitalanlage an den Immobilieninvestor als Agent delegiert. Die geschäftlichen Aktivitäten eines Immobilieninvestors werden durch den normierten Handlungsspielraum, d.h. die rechtlichen Vorgaben, determiniert. Daneben beeinflusst auch die Ausgestaltung der PA-Beziehung, d.h. die Rechte des Prinzipals und die Anreize für den Agenten, die geschäftlichen Aktivitäten eines Immobilieninvestors. In der Arbeit werden theoretische PPP-Investitionsmodelle entwickelt, in denen dargelegt wird, welche Immobilieninvestoren in welche PPP-Projekte investieren sollten. Dabei werden Empfehlungen zu den geeigneten Handlungsoptionen des jeweiligen Investors auf dem PPP-Markt erarbeitet. Zudem werden Gestaltungsempfehlungen zum rechtlichen Rahmen hergeleitet.

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XX, 255 S.

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Schriftenreihe der Professur Betriebswirtschaftslehre im Bauwesen; 8