Juden und Judenrecht im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Ein Beitrag zur Rechtsgeschichte eines deutschen Kleinstaates am Ende des alten Reiches.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 96/2857

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DI
S

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Abstract

Die Rechtsstellung der Juden sowie deren Verhältnis zur Obrigkeit und christlichen Untertanen wird in dieser Studie anhand landesrechtlicher Verordnungen und des Schriftverkehrs zwischen den einzelnen Landesbehörden untersucht. Die Untersuchung beginnt mit einer Einführung in die Geschichte der Juden im Deutschen Reich bis zum Ende des 17. Jahrhunderts und befaßt sich dann weiter mit dem Judenrecht im gesamten 18. Jahrhundert. Insbesondere geht der Verfasser auf das Aufenthaltsrecht, die Handelstätigkeit und die Abgaben der Juden (z. B. Schutzgeld) ein. Zum Schluß der Untersuchung kommt er zu dem Ergebnis, daß es sich bei den Pfalz-Zweibrücker Juden um eine soziale und rechtliche Randgruppe handelt, die nicht in den Herrschafts- und Gesellschaftsverband integriert war. Aus rechtlicher Sicht galten Juden als Ausländer und Fremde aufgrund ihrer für Christen oftmals unverständlichen Traditionen. Ihr Aufenthalt stand als Gnadensache im Ermessen der Landesherrschaft. kirs/difu

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XVIII, 189 S.

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Rechtshistorische Reihe; 139