Zwei Staaten, zwei Nationen - und jede Menge Identitäten. Nationales Selbstverständnis und Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt in Deutschland und Österreich.

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Gütersloh

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Der österreichische Orientalist und Kulturanthropologe Werner T. Bauer behandelt in diesem Diskussionsbeitrag zwei Länder, die durch Geschichte, gemeinsame Sprache und kulturelle Verwandtschaft verbunden, aber dennoch recht unterschiedlich sind: Deutschland und Österreich. Er untersucht ihre nationalen Identitäten und den daraus resultierenden Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt am Beispiel der Zuwanderung. Um die Unterschiede zwischen den beiden Ländern hier zu verstehen, genügt es nicht, die Migrationsgeschichte der "Gastarbeiter" in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts näher zu betrachten. Der Umgang mit "dem Fremden" ist immer auch eine Frage des Umgangs mit sich selbst. Daher zeigt der Autor, wie in der Geschichte deutsche und österreichische Identitäten entstanden sind, sich entwickelt und verändert haben. Da ist auf der einen Seite die "verspätete Nation" Deutschland, ein Landstrich mit hoch entwickelter Kultur, politisch jedoch lange Zeit ein Fleckenteppich kleiner Staaten. Auf der anderen Seite das kleine Österreich, Erbe eines kontinentalen und multinationalen Großreiches, seit Jahrhunderten von Zuwanderung geprägt.

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94 S.

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