Europa-Kongress: Stadterneuerungsstrategien europäischer Nachbarn - an Beispielen am 30.11.2006 in München.

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DE

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München

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ZLB: CDROM 414

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Der in den letzten Jahren forcierte Städtebau der europäischen Nachbarn erweckt zunehmend Neugier in Deutschland. Was machen sie anders oder gar besser? Wird bei uns etwas versäumt? Auf dem Kongress werden anhand konkreter Fallbeispiele aus Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden die Besonderheiten der jeweiligen Länder dargestellt. Die Beiträge geben Einblick in Managementstrukturen, Entscheidungsfindung, Entscheidungswege, Kompetenzverteilungen zwischen Fördergeldgebern, Finanziers, Ministerien, Ämtern der Stadt, privaten Planungsagenturen und Politik- und Nutzerinitiativen. Deutlich wird dabei, wie die organisatorischen, koordinierenden, kontrollierenden und steuernden Probleme zielgerichtet gelöst werden können. Stichworte sind professionelles Management und Führungsqualitäten. Von diesen Erfahrungen können Planer in Deutschland lernen, zumal der Umgang mit ausländischen Investoren und Projektentwicklern immer alltäglicher wird. In der Fachdiskussion um die Angleichung europäischer nationaler Städtebaupolitiken gibt es einen Wettbewerb der Politiksysteme, dem sich Deutschland nicht entziehen kann. Klar ist: Die Bundesrepublik Deutschland nimmt mit ihrer Nachkriegsgeschichte, ihrer föderalen Struktur und ihrer starken kommunalen Planungsautonomie im Kreis der EU-Länder eine Sonderstellung ein, die es woanders so nicht gegeben hat und gibt. Vor dem Hintergrund der drei Fallbeispiele kommen gerade diese Aspekte in der Abschlussdiskussion zur Sprache kommen. difu.

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