Entwicklung des mittelständischen Einzelhandels in den neuen Ländern.
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
Seit der Wende haben sich die Strukturen im ostdeutschen Einzelhandel tiefgreifend verändert. Durch das massive Engagement westdeutscher Unternehmen sind überall in den neuen Ländern großflächige und discountierende Angebotsformen errichtet worden. Gleichzeitig ist der Aufbau eines mittelständischen Einzelhandels weit vorangeschritten, der im erheblichen Ausmaß durch öffentliche Maßnahmen, wie z.B. das ERP-Programm, gefördert wurde. In den Jahren 1990-1994 lagen die durch dieses Programm unterstützten Gründungsaktivitäten in den neuen Ländern sehr viel höher als in den alten Ländern, wobei die Zahl der bewilligten Anträge allerdings seit 1991 stark rückläufig ist, die Vorhabensgröße ist dagegen angestiegen. Generell fiel die Gründungsrate im ländlichen Raum weitaus höher aus als in den Städten, was maßgeblich auf eine unterschiedliche Konkurrenzsituation und Verfügbarkeit geeigneter Geschäftsräume zurückzuführen ist. Weitere Problemfelder sind das oftmals unzureichende Eigenkapital, der Boom der Einkaufszentren auf der "grünen Wiese" und die schwierige allgemeine wirtschaftliche Situation mit der Konsequenz einer geringeren Kaufkraft. Obwohl sich die Perspektiven für die kleinen und mittleren Unternehmen im ostdeutschen Einzelhandel gegenwärtig nur schwer abschätzen lassen, dürfte aufgrund der ungünstigen Ausgangsposition in vielen Fällen eine gewisse Skepsis gegenüber den Entfaltungsmöglichkeiten angezeigt sein. - (Verf.)
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S.15-27