Region der kurzen Wege? Verkehrsaufwandsreduzierung durch 'Dezentrale Konzentration' als Beitrag zu einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung in der Region München.

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München

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ZLB: 98/3594-4
BBR: C 25 691

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KO

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Abstract

Aufbauend auf den Mobilitätsmustern siedlungsstrukturell unterschiedlicher Gemeindetypen konkretisiert die Arbeit das Leitbild der Dezentralen Konzentration. Zu den erarbeiteten Kriterien einer verkehrsarmen Siedlungsstruktur gehört, daß im Gegensatz zur faktischen Entwicklungstendenz die niedrigrangigen Gemeinden ohne Schienenpersonennahverkehr (SPNV)-Erschließung in ihrem Wachstum gebremst und auf die organische Entwicklung beschränkt werden sollten. Voraussetzungen für relativ niedrige Verkehrsvolumina sind außerdem ein hoher Autonomiegrad einer Gemeinde hinsichtlich der aktionsräumlichen Bedürfnisse einerseits sowie eine niedrige Entfernung zur Kernstadt andererseits. Vor diesem Hintergrund wirken die noch favorisierten rein punkt-axialen Siedlungsachsen an den SPNV-Trassen außerhalb der Kernzone Münchens kontraproduktiv. Als weitere Bedingung für eine Dezentrale Konzentration nennt die Arbeit daher eine höhere Bindungswirkung der Siedlungen außerhalb der Kernzone. In der Region entfalten Siedlungen ab etwa 40 000 Einwohnern mit entsprechender infrastruktureller Ausstattung und einer Entfernung von mindestens 30 km eine ausreichende Bindungswirkung. eh/difu

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31 S.

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Arbeitsmaterialien; 10