Inländische Wanderungen in Deutschland - wer gewinnt und wer verliert?

Springer Gabler
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Wiesbaden

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2198-8021

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Abstract

Dieser Beitrag konzentriert sich auf die inländischen Wanderungsbewegungen und blendet das aktuelle Phänomen der Auslandszuwanderung aus. Bei isolierter Betrachtung der Binnenwanderung zeigt sich, dass sich die Wanderungssaldi der Großstädte in den letzten Jahren negativ entwickelt haben. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede: Während viele prosperierende Großstädte zwischen 2008 und 2014 einen starken Rückgang des inländischen Wanderungssaldos zu verzeichnen hatten und einige in den letzten Jahren sogar Einwohner an die Kreise verloren, sind in der Region Mitteldeutschland und in Teilbereichen Nordrhein-Westfalens davon abweichende Entwicklungen festzustellen. Dies deutet aus Sicht des Autoren auf ökonomisch bedingte Verdrängungsprozesse in Großstädten mit stark angespanntem Wohnungsmarkt hin. Dass Großstädte aber immer noch eine hohe Attraktivität als Wohnstandorte haben, zeigen die weiterhin starken inländischen Wanderungsgewinne derjenigen Großstädte, die noch über relativ entspannte Wohnungsmärkte verfügen.

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Zeitschrift für Immobilienökonomie

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2

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S. 81-101

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