spurwerk.nrw - die Kooperation aller Stadtbahnunternehmen in NRW. Gemeinsam unterwegs für ein Mehr an Leistung.

E. Schmidt
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E. Schmidt

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: 4-Zs 399
BBR: Z 545

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Abstract

Verkehrsunternehmen, die einen Personenverkehr mit Stadtbahnen betreiben, haben einen erheblichen Investitionsbedarf an speziellen Schienenfahrzeugen, an Fahrwegsausstattungen und Tunnelbauten, an Zuglenk- und -Leitsystemen und an anderen, teils aufwendigen technischen und infrastrukturellen Einrichtungen wie Fahrtreppen, Aufzügen oder Fahrscheinautomaten. Viele der vor Jahrzehnten mit hohen Zuschüssen gebauten Systeme sind nach der zum Teil mehr als dreißigjährigen Nutzung erneuerungsbedürftig. Neuanschaffungen und Ersatzbeschaffungen von Anlagen und Material wurden bisher aus den immer geringer werdenden Fördermitteln und aus Finanzierungsanstrengungen der kommunalen Verkehrsbetriebe bestritten. Doch bei ausbleibender Förderung können dringend notwendige Ersatzbeschaffungen beispielsweise an den Gleisanlagen oder bei der Signalisierung und im Haltestellenbereich nicht mehr erfolgen. Aus diesem Grunde haben sich die Stadtbahnunternehmen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2007 zu einer Zusammenarbeit entschlossen. Die in dem Beitrag vorgestellte Kooperation "spurwerk.nrw" steht für ein einheitliches Miteinander in allen Belangen des Stadtbahnbetriebes. Eines der zentralen Anliegen der Partner ist, gemeinsam als Bestellerkonsortium aufzutreten und damit günstigere Einkaufspreise zu erzielen. Daneben hat sich die Kooperation weitere Ziele zum Kundenvorteil vorgenommen, die in acht verschiedenen Arbeitsgruppen erarbeitet werden: Abstimmung und Angleichung von Techniken, Reduzierung von Planungsaufwendungen durch gemeinsame Bearbeitung von Aufgabenstellungen, Bündelung und Ergänzung von Expertenwissen, Bündelung und Optimierung der Einkaufsleistungen, Beschaffungskontinuität, gemeinsame Materialbewirtschaftung sowie Nachwuchsförderung. Auch das Thema Energie spielt aufgrund des hohen monetären Einsparpotentials arbeitsgruppenübergreifend eine zentrale Rolle.

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Verkehr und Technik

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Nr. 5

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S. 179-183

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