Strukturpolitik wider Willen? Die regionalpolitischen Dimensionen der Treuhandpolitik.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Bonn

item.page.language

item.page.issn

0479-611X

item.page.zdb

item.page.orlis-av

BBR: Z 194a
ZLB: Zs 988-Beil.1994-4
IRB: Z 881
IFL: Z 627

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Frage, wie die Treuhandanstalt die regionale Wirtschaftsstruktur in Ostdeutschland beeinflußt hat. Ausgehend von der Analyse der regionalen Wirtschaftsstruktur in der DDR und deren Veränderung seit der Vereinigung, wird die Rolle der Treuhandanstalt in diesem Prozeß untersucht. Deutlich wird dabei, daß die Treuhandanstalt zwar einen sehr weit gefaßten Auftrag hatte, der letztendlich auch strukturpolitische Aufgaben zugelassen hätte. Sie hat aber - zumindest gegenüber den ostdeutschen Ländern - nie offen Strukturpolitik betrieben. Durch ihre strukturpolitische Zurückhaltung hat die Treuhandanstalt vielmehr die Länder gezwungen, eigene Instrumente zu entwickeln, um den Folgen der Treuhandpolitik entgegensteuern zu können. Dennoch zeigt sich, daß in einigen Fällen - offenkundig bundespolitisch motiviert - strukturpolitische Überlegungen in die Entscheidungen der Treuhandanstalt eingeflossen sind. Zudem hatten die Privatisierungstätigkeit und die dezentrale Organisationsform der Treuhandanstalt ganz erhebliche, von den zu erwartenden regionalen Entwicklungen abweichende Wirkungen auf die regionale Struktur in Ostdeutschland. - (n.Verf.)

Description

Keywords

Journal

Aus Politik und Zeitgeschichte

item.page.issue

B 43/44

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S.43-52

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries