Stadt - Mobilität - Psyche. Mit gefühlsbetonten Verkehrskonzepten die Zukunft urbaner Mobilität gestalten?
Birkhäuser
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Birkhäuser
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CH
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Basel
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ZLB: 99/407
BBR: A 13 650
DST: T 100/438
BBR: A 13 650
DST: T 100/438
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DI
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Abstract
Weit verbreitete Einschätzungen, wie etwa ein Kfz sei grundsätzlich bequemer als der Öffentliche Verkehr, das Auto sei ein Ausdruck von Lebensstil und gesellschaftlichem Status, Auto fahren mache "Spaß" und ermögliche Unabhängigkeit usw. geben Hinweise auf eine Relevanz von emotionalen Faktoren im Stadtverkehr. Die Arbeit untersucht, wie planungsrelevant psychosoziale Mobilitätsaspekte tatsächlich sind und ob (bzw. in welchem Rahmen) sie in die Gestaltung von Stadtverkehrskonzepten einfließen könnten. Der Autor definiert den Begriff des "Psychosozialen Regulationspotentials" als Gesamtheit aller emotionalen Ausgleichsfunktionen, die ein Verkehrsmittel seinen Kunden zur Regulation der individuellen psychischen Bedürfnisse anbietet, untersucht eine Reihe in der aktuellen Diskussion stehender Stadtverkehrskonzepte im Hinblick auf eine Integration dieser psychosozialer Regulationsfunktionen und identifiziert relevante Faktoren, die einen Wandel des Mobilitätsverhaltens behindern. Er entwickelt schließlich das Konzept eines Interventionsprogramms, das rationale Planungsforderungen und psychologische Motivierungswege zusammenführt, der Richtungsentscheidung: "Förderung des ÖV und Relativierung der Kfz-Bedeutung", der Auswahl geeigneter Zielgruppen und die Eingrenzung und Auswahl der Kommunikationsmethoden, und konkretisiert es für das Beispiel München. Als Fazit wird festgehalten: zur Verwirklichung eines nachhaltigen Wandels im städtischen Verkehrsgeschehens bestehen zwei Handlungsanforderungen: die Gestaltung eines attraktiven "Befindlichkeitsmarketings", für das der Autor konkrete Vorschläge formuliert, und die Förderung der ÖPNV-Priorisierung und Durchsetzung der Trennung notwendigem und substituierbarem Kfz-Verkehr. goj/difu
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208 S.
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Stadtforschung aktuell; 71