Ausreichende Bildungsinvestitionen in Deutschland? Bildungsinvestitionen und Bildungsvermögen in Deutschland 1992-1999.
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DE
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Nürnberg
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0173-6574
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ZLB: 2003/838
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Abstract
Im Gegensatz zum allgemeinen Sprachgebrauch, insbesondere aber auch im Gegensatz zu den allgemein akzeptierten Erkenntnissen der Bildungsforschung und der ökonomischen Theorie werden die Bildungsanstrengungen eines Landes in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen nicht als Investition, sondern als Konsum behandelt. Es wird die entgegengesetzte Perspektive eingenommen und in der Tradition des Humankapitalansatzes analysiert, welche "Bilanz" sich für Deutschland ergibt, wenn man in einem gesamtrechnerischen Rahmen Bildung explizit als Investition behandelt. Unter "Bildungsvermögen" wird dabei die vorhandene Bildung verstanden, gemessen anhand der formellen Qualifikation der Bevölkerung, den allgemeinen und beruflichen Bildungsabschlüssen. Als wesentliches Ergebnis der Analyse kann man festhalten, dass für das Bildungsvermögen (in konstanten Preisen) in Deutschland von Anfang 1992 bis Anfang 1999 - besonders auch im Vergleich zum Sachvermögen - nur ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist. Bei näherer Analyse zeigt sich, dass die Nettobildungsinvestitionen, definiert als Bruttoinvestitionen abzüglich Abschreibungen, nur etwa 12 % der Bruttoinvestitionen betragen. difu
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III, 65 S.
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Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung; 266