Die Zentrale-Orte-Konzeption auf dem Prüfstand. Wiederbelebung eines klassischen Raumordnungsinstruments?

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Bonn

item.page.language

item.page.issn

0303-2493

item.page.zdb

item.page.orlis-av

BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IfL: Z 73 - 1996,10

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Das Zentrale-Orte-Konzept ist zu starr, um den Strukturwandel von Einzelhandel und Dienstleistungen "raumverträglich" zu gestalten. Außerdem konnten damit weder siedlungsstrukturelle Fehlentwicklungen in Verdichtungsräumen verhindert werden, noch konnte die Mindestversorgung der Bevölkerung in dünn besiedelten ländlichen Räumen flächendeckend gesichert werden. Die Einrichtung des Zentrale-Orte-Systems leidet unter erheblichen Schwächen der zugrundeliegenden Theorie. Die Basispostulate über das räumliche Konsumentenverhalten sind ebenso realitätsfern wie die entsprechenden Annahmen über das Verhalten der Unternehmer. Auf die einheitliche flächendeckende Ausweisung zentraler Orte könnte künftig verzichtet werden, weil dieses Konzept bisher nur geringen Einfluß auf die Siedlungsstruktur und Raumentwicklung ausübte. Statt dessen sollte sich die Raumordnungspolitik zum einen auf die Sicherung der Mindestversorgung in dünn besiedelten ländlichen Räumen (als sozialstaatliche Aufgabenstellung) konzentrieren (u.a. Erweiterung der Zentrale-Orte-Hierarchie "nach unten"); zum anderen geht es um die Gestaltung der Siedlungsstrukturentwicklung in Verdichtungsräumen bzw. deren Umland durch ein neues System von Zentren (als ordnungspolitische Aufgabe). - St.

Description

Keywords

Journal

Informationen zur Raumentwicklung

item.page.issue

Nr.10

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S.631-646

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries