Rahmenbedingungen, Standortfaktoren und Planungsprozesse für die Entwicklung "autofreier und autoarmer Wohngebiete", dargestellt am Beispiel Braunschweig.

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Aachen

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ZLB: 2002/635-4

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DI

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Ein Ansatzpunkt für die Reduzierung des Autoverkehrs sind autofreie Wohngebiete, in denen den Bewohnern Vorteile verschafft werden, die auf ein Auto - aber nicht auf Mobilität - verzichten. Um herauszufinden, wie autofreie Wohngebiete aussehen und welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Realisierung eines solchen Gebietes nötig sind, wurde eine Analyse von erfolgreichen, gescheiterten und in Planung befindlichen autofreien und autoarmen Wohnprojekten durchgeführt. Solche Wohngebiete unterscheiden sich u.a. in ihrer Gestaltung, in der Gebietsgröße und beim Stellplatzschlüssel. Die Absicherung der Mobilität durch eine gute Verkehrsanbindung und die Integration in ein Gebiet mit Nutzungsmischung (Versorgungsinfrastrukur) bilden eine weitere Projektvoraussetzung. Aus der Projektanalyse konnte ein Kriterienkatalog nach folgenden Gesichtspunkten zusammengestellt werden: Gebietsgröße, Art der Bebauung, Eigentumsverhältnisse, Stellplatzschlüssel und Grad der Autofreiheit, Mobilitäts- und Versorgungskonzept, Nutzungs- und Freiraumkonzept, Planungsfortschritt und Realisierungszeitraum. In einem Auswahlverfahren wurde der Standort "Oker" (Buchlergelände) südwestlich der Innenstadt von Braunschweig für autofreies Wohnen als am besten geeignet ausgewählt. Mit Hilfe eines Strukturkonzepts wird dargestellt, wie hier das autofreie Wohnen umgesetzt werden kann. goj/difu

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126 S., Anh

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