Die Idee der Schulgemeinde. Vorstellungen zur genossenschaftlichen Selbstverwaltung im 19. Jahrhundert.
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1971
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SEBI: 71/1324
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Die Frage nach dem Verhältnis der Schule zum Staat, zur Kirche und zur Familie hat in den Schulgemeinde-Entwürfen des 19.Jahrhunderts im Mittelpunkt gestanden.Die Idee der Schulgemeinde lehnt jede Subordination der Schule unter den Machtanspruch einer der Lebensmächte und jede einseitige Bindung an einen der korporativen Schulinteressenten ab.Dieses Denken gewinnt an Bedeutung, als sich die Erziehung - dem Prinzip der Arbeitsteilung folgend - zunehmend aus dem Familienverband löst und ein allgemeinbildendes institutionalisiertes Erziehungswesen für alle Bevölkerungskreise notwendig wird.Die Forderung nach genossenschaftlicher Zusammenarbeit der Schulinteressenten impliziert das Bestreben, die Elemente der Familienerziehung auf die neuen Verwaltungsformen zu übertragen und Einflußmöglichkeiten der Familie auf das öffentliche Erziehungswesen sicherzustellen, ohne die als berechtigt anerkannten Ansprüche der gesellschaftlichen Gruppen zu schmälern.
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Heidelberg, Quelle & Meyer (1971) 170 S., Lit.(phil.Diss.; Münster 1969)
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Serie/Report Nr.
Pädagogische Forschungen. Reihe Editionen und Monographien; 49