Im Gebäudebestand schlummert das größte Potential zur Reduzierung von CO2-Emissionen.

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Datum

1992

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Sprache (Orlis.pc)

DE

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ISSN

0171-5445

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IRB: Z 1354

Dokumenttyp (zusätzl.)

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Zusammenfassung

Völlige Einigkeit bestand im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz in Bonn zwischen dem Vorsitzenden der Enquetekommission des Deutschen Bundestages "Schutz der Erdatmosphäre", Dr. Klaus W. Lippold, und dem Vorsitzenden der Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung, Prof. Gerd Hauser, darin, daß im Gebäudebestand das größte Potential zur angestrebten drastischen Reduzierung der CO2- Emissionen schlummert. Hier liege für die Bundesrepublik Deutschland einer der zentralen Ansatzpunkte, um die notwendigen Konsequenzen aus den Vereinbarungen der Rio-Konferenz im nationalen Rahmen zu ziehen. Er verwies darauf, daß die vorliegende neue Wärmeschutzverordnung nur noch einen Energieverbrauch im Neubaubereich bis maximal 12 l Heizöl pro Quadratmeter und Jahr erlaube. Dies sei ein deutlicher Fortschritt gegenüber den heutigen Anforderungen, denn heute liege der tatsächliche Verbrauch bei 22 l Heizöl pro qm. Allein aus der Raumheizung resultierten CO2-Emissionen von rund 265 Mio. t im Jahr. Wenn das größte Einsparpotential nicht mobilisiert werde, sei das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2005 eine Reduzierung um 30 % zu erreichen, nicht machbar. Möglich wären entsprechende Initiativen entweder über gesetzliche Anforderungen oder durch entsprechende Fördermaßnahmen.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Bauphysik

Ausgabe

Nr.5

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S.145

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Stichwörter

Serie/Report Nr.

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