Moderation ist alles. Die Zukfuntstechnik für Agenda-Prozesse und kommunale Bürgerbeteiligung.

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Bonn

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ZLB: 2002/1947-4

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Abstract

Dass die Politik durch Konsensgespräche ersetzt werde - das ist die Horrorvision manch eines konfliktorientierten Parteipolitikers unserer Tage. Und doch schleicht sich etwas in den politischen Alltag, das nach Paradigmenwechsel aussieht. Statt sachferner Kontroversen unter Ausschluss des größten Teils der Bürger der Versuch, durch vorzeitige Beteiligung von möglichst vielen Menschen Planungen und Entscheidungen schneller, ideenreicher, sachbezogener und nachhaltiger zu machen. Die Experimente der "lokalen Agenda 21" in vielen deutschen Kommunen sind Pionierarbeit zur Weiterentwicklung der Demokratie. Beteiligungsprozesse, Dialog und konsensorientierte Verfahren bekommen eine wachsende Bedeutung auf vielen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens. Viele Berufsrollen verlangen ein immer höheres Maß an moderierenden Fähigkeiten. Macher-, Leiter- und Expertenrollen verändern sich. difu

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172 S.

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