Relative Einkommenspositionen der westdeutschen Haushaltsgruppen in den achtziger und neunziger Jahren.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Berlin

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0012-1304

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IRB: Z 1120
ZLB: Zs 457-4
BBR: Z 107

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Abstract

Seit Anfang der achtziger Jahre ist die Zahl der westdeutschen Privathaushalte von knapp 25 Mio. auf reichlich 29 Mio. gestiegen. Die Erwerbstätigen- Haushalte nahmen um ein Zehntel, die Haushalte von Nichterwerbstätigen um mehr als ein Drittel zu. Die durchschnittlich verfügbaren Einkommen fast aller westdeutschen Haushaltsgruppen entwickelten sich in den achtziger und neunziger Jahren weitgehend parallel; die Haushaltseinkommen der Transferempfänger hielten mit denen der Arbeitnehmer Schritt. Das Einkommen der Selbständigen-Haushalte außerhalb der Landwirtschaft expandierte indes bei konjunkturell bedingten Ausschlägen wesentlich stärker als die Einkommen der übrigen Haushaltsgruppen. Für die landwirtschaftlichen Haushalte verlief die Einkommensentwicklung weniger günstig. Beim Vergleich der Durchschnittseinkommen ist in Rechnung zu stellen, daß aus dem verfügbaren Haushaltseinkommen der einzelnen Gruppen eine unterschiedliche Zahl von Personen zu versorgen ist. Zu bedenken ist auch, daß Kleinhaushalte vergleichsweise hohe Kosten für einige Bereiche der Wirtschaftsführung zu tragen haben; größere Haushatte profitieren von einer Kostendegression.

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Wochenbericht

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Nr.18

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S.355-360

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