Vorsicht, Gas! In Biogasanlagen drohen unsichtbare Gefahren.

Deutscher Fachverl.
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Bandtitel

Herausgeber

Deutscher Fachverl.

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Frankfurt/Main

Sprache

ISSN

0933-3754

ZDB-ID

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

Dokumenttyp (zusätzl.)

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Zusammenfassung

Die Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen nimmt ständig zu und vielerorts entstehen Biogasanlagen. Durch die anaerobe Zersetzung von organischen Ausgangsstoffen entstehen Methan und andere Gase, die ein erhöhtes Gefährdungspotenzial darstellen können. Ein zündfähiges Gemisch liegt vor, wenn eine Konzentration von Methan in der Höhe von 4,4 bis 16,5 Volumen/Prozent vorhanden ist. Bei ausreichendem Sauerstoff und einer geeigneten Zündquelle besteht Explosionsgefahr. Um eine kritische Situation zu vermeiden, sind vor allem Kenntnisse der technischen Zusammenhänge und die Einhaltung der daraus resultierenden Vorschriften wie Installationsvorschriften, Explosionsschutzrichtlinien und Regelwerke die Voraussetzung. Bei der Erzeugung von Biogas entstehen außer Methan noch weitere Gase, wie Kohlenstoffdioxid (CO2). CO2 ist ein geruchloses schweres Gas, das schon in geringen Konzentrationen toxisch auf den menschlichen Körper wirkt. Ab einer Konzentration von 2 Volume/Prozent treten bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen auf. Schwefelwasserstoff (H2S) ist ein weiteres Gas, welches sich bei der Biogaserzeugung bildet. Dieses sehr toxische Gas kann schon in kleinsten Mengen zu Vergiftungen führen und hat die negative Eigenschaft, die Geruchsrezeptoren zu betäuben, so dass eine erhöhte Konzentration über den Geruch nicht mehr wahrgenommen wird. Die Geruchsschwelle liegt bei nur 0,025 ppm. In dem Beitrag wird am Beispiel einer Biogasanlage in Groß Schulzendorf gezeigt, welche Maßnahmen zur Überwachung der Anlage getroffen wurden, um die Anlagensicherheit und den Personenschutz zu gewährleisten.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Entsorga-Magazin

Ausgabe

Nr. 5

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Seiten

S. 21-23

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