Erfassung der PCB-Belastung in Gewässern unter Anwendung eines biologischen Monitoring-Programmes.

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Hamburg

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ZLB: 95/2799

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DI

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Abstract

Seit Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre wurden weltweit über eine Million Tonnen Polychlorierte Biphenyle (PCB) produziert. Seitdem gelangten sie auch in die Umwelt, wo diese Stoffe heute in jeder Umweltprobe nachgewiesen werden können. Da PCBs nur eine geringe akute Toxizität aufweisen, wurde erst Mitte der 70er Jahre auf europäischer und bundesdeutscher Ebene begonnen, die Verwendung von Biphenylen ganz einzuschränken, da man damals erkannte, daß diese Stoffe eine chronische Toxizität innehaben, die erst durch langzeitige Aufnahme zum Tragen kommen kann. Im Zeitraum von 1988 bis 1992 wurde in Berlin (West) der Verkauf von Fischen aus Berliner Gewässern aufgrund der Schadstoff-Höchstmengenverordnung verboten. Der Autor entwickelt ein biologisches PCB-Monitoring-Programm zur Untersuchung der PCB-Belastung in Berliner und brandenburgischen Seen und Flüssen. Mittels dieses Programms soll es möglich sein, den Ist-Zustand der Belastung zu bestimmen und Trendaussagen daraus abzuleiten. Als Monitororganismen dienten dem Autor Fische, die die verschiedensten PCBs über ihre gesamte Lebensspanne akkumulierten. mabo/difu

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ca. 120 S.

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