Vom "Unternehmen Hamburg" zur "Sozialen Großstadtstrategie" - Stadtentwicklung, soziale Brennpunkte und neue Planungskultur.

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0720-0293

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IRB: Z 801HS

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Abstract

Weitgehend unbemerkt von der Fachöffentlichkeit deutet sich derzeit in der Hamburger Stadtentwicklungspolitik ein Paradigmenwechsel an, der sich zunächst an einer (verbalen) Umorientierung festmachen läßt. War das Leitbild der letzten Jahre geprägt von der Dominanz einer Wirtschaftspolitik, die vom ehemaligen Bürgermeister schlicht mit "Unternehmen Hamburg" gekennzeichnet wurde, so deutet sich nun eine Abkehr zu einer "Sozialen Großstadtstrategie" an, die von anderen Rahmenbedingungen, Zielen und Maßnahmen ausgeht. Die bisherige Wirtschaftspolitik und die damit verbundene Stadtentwicklungspolitik die mit Donanyis Rede "Unternehmen Hamburg" vor dem Übersee-Club auf 1983 datiert werden kann, ging von dem Konzept aus, betriebswirtschaftliche Überlegungen auf eine Metropole wie Hamburg zu übertragen. Die neue Problemperzeption spricht nun dagegen von "einer Zunahme sozialer Ungleichheit sowie der Herausbildung und Verfestigung sozialer Brennpunkte in der Stadt, die vor allem durch gesellschaftliche Ausgrenzung, wirtschaftliche Benachteiligung, von Unterversorgung und Armut gekennzeichnet sind". (-y-)

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Dt.Architektenbl.(Ausg.N1)

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Nr.8

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S.HS151-HS155

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