Residentielle Segregation.
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DE
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Hannover
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EDOC
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Abstract
Die residentielle Segregation - verstanden als die ungleichmäßige Verteilung der Wohngelegenheiten sozialer Gruppen - wird über Segregationsindices als relative Abweichung der Anteilswerte in städtischen Teilgebieten gegenüber der Gesamtstadt gemessen. Diese Durchschnittswerte sagen jedoch nichts darüber aus, ob es in einer städtischen Agglomeration "problematische" sozialräumliche Konstellationen gibt, sie haben daher keinen kommunalpolitischen oder stadtentwicklungsplanerischen Wert. Zudem kann nichts über die Ursachen ausgesagt werden und die meist genannten Zusammenhänge (Abhängigkeit von der Größe der Minorität; Segregation verhindere die Integration von Minderheiten) sind entweder widersprüchlich oder falsch. Hinweise zur Verringerung (x Prozent müssen umziehen, um eine Gleichverteilung zu erzielen) sind zudem mathematisch falsch und normativ hoch aufgeladen. Die ursprüngliche wissenschaftliche Betrachtung richtete sich jedoch auf die Konzentration von Mitgliedern von Minoritäten in bestimmten Quartieren. Auch hier sind sich die kommunalen Stakeholder einig: Man solle eine soziale Mischung anstreben. Für die Wirksamkeit gibt es jedoch keinen empirischen Beleg, schon gar nicht ist man sich über "Mischungsverhältnisse" oder die angemessene Maßstabsebene einig. Schließlich können ähnliche sozialstrukturelle Konstellationen einerseits zu "überforderten Nachbarschaften" oder andererseits zu integrativen multi-nationalen und multi-kulturellen Quartieren führen.
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S. 63-77
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Forschungsberichte der ARL; 3