Nationalsozialistische Agrarpolitik und Bauernalltag.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 97/1385

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Abstract

"Blut und Boden", ein wesentlicher Bestandteil der NS-Ideologie, orientiert sich auf den Landmann und die gesamte ländliche Tradition, die von dieser Herrschaftsform für ihre Zwecke benutzt und mißbraucht wurde. Die durch den Krieg gewonnen Ländereien im Osten Europas sollten deutschen Siedlern zu gute kommen, obwohl das Gebiet an deutsche Großkonzerne ging. Die innerdeutsche Agrarpolitik während der NS-Herrschaft war durchplant und lückenlos. Am Beispiel einer Kreisbauernschaft in Stade im Bundesland Niedersachsen, werden personelle und gesellschaftliche Strukturen, Veränderungen der Besitz- und Bewirtschaftungsstruktur sowie die Intention und Umsetzung von einzelnen agrarpolitischen Maßnahmen und deren Auswirkungen auf Betriebsgrößenstruktur, Produktions- und Produktivitätssteigerung analysiert. In sozialgeschichtlicher Hinsicht werden die Auswirkungen auf den Familienbetrieb, die Veränderungen in der sozialen Lebens- und Wohnstruktur und speziell die Rolle der Bäuerin im Anspruch zwischen Ideologie und Praxis untersucht. mabo/difu

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526 S.

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Campus Forschung; 735