Die öffentliche Armenfürsorge der Stadt Augsburg vom Ende der reichsstädtischen Zeit bis 1914. 2 Bände.

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Augsburg

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ZLB: 95/608-1.2.-4

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Abstract

Die Arbeit versteht sich als Forschungsbeitrag zu den Themen "Sozialpolitik als historischer Prozeß" und "Der deutsche Weg zum Sozialstaat". Augsburg als eines der Industrialisierungszentren Bayerns war seit den 1830er Jahren mit der Kehrseite der wirtschaftlich-technischen Entwicklung konfrontiert. Die Analyse der städtischen Armenfürsorge beleuchtet eine der politisch-administrativen Antworten auf die Herausforderungen des Urbanisierungsprozesses. Im Mittelpunkt stehen das restriktive Heimatprinzip sowie insbesondere der institutionelle Umgang mit Armut in den Anstalten der geschlossenen Armenpflege und die Organisationsstrukturen der offenen Hausarmenpflege. Die Analyse erstreckt sich auch auf den Einfluß der in den 1880er Jahren entstehenden Sozialversicherungsgesetze sowie auf die Entwicklung und Professionalisierung der Sozialarbeit mit besonderer Berücksichtigung der karitativen Aktivitäten von Frauen. kmr/difu

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398 S.

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