Landwirtschaftliche Kulturdenkmale und historische Ortsbilder - Erhalt durch Umnutzung als Aufgabe der Kommunen.

Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg

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Stuttgart

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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333

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Abstract

Die Ortsbilder in Baden-Württemberg werden nicht nur durch markante Sonderbauten wie Kirchen, Pfarr- und Herrenhäuser geprägt, sondern auch durch die bäuerlichen Hofanlagen wie Einhäuser, Stallgebäude, Scheunen, Backhäuschen und Keltern. Oft handelt es sich dabei um unspektakuläre Nutzbauten. In ihrer Summe sind sie aber bestimmend für eine Kulturlandschaft, weil sie in jedem Dorf aus dem dort anstehenden Naturstein, aus Fachwerk oder Holzbohlen in Handarbeit errichtete Unikate sind. Sie veranschaulichen, wie unterschiedlich die Lebens- und Arbeitsweisen etwa in einem Weinbauerndorf auf den Gäuflächen oder in einer Streusiedlung auf den Höhen des Schwarzwaldes waren. Aufgrund des landwirtschaftlichen Strukturwandels stehen diese Bauten, insbesondere die Scheunen, heute vielfach leer und sind vom Abbruch bedroht. In dem Beitrag wird ausgeführt, dass die Gemeinden hier in zweierlei Hinsicht gefordert sind. Zum einen sind sie häufig Eigentümer der großen Speicher- und Wirtschaftsbauten, zum anderen ist den Städten und Gemeinden auch eine vermehrte Verantwortung für den Erhalt der bäuerlichen Anwesen zugewachsen, was mit der Umstrukturierung des Zuschusswesens für den ländlichen Raum seit Mitte der 1990er Jahre zusammenhängt. Die Dorfentwicklung wurde 1993/94 mit dem Förderprogramm für gewerbliche Maßnahmen zum Entwicklungsprogramm ländlicher Raum (ELR) zusammengefasst. Abschließend werden in dem Beitrag einige denkmalverträgliche Scheunen-Umnutzungen durch kommunale wie private Eigentümer vorgestellt.

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Die Gemeinde

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Nr. 2

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S. 70-73

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