Hugo Preuß. Die Entwicklung eines Strukturprinzips für den modernen Staat.

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Trier

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ZLB: 99/2474

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Abstract

Die Arbeit geht den Wurzeln und den verschiedenen Aspekte des wissenschaftlichen Werks des Staatsrechtlers Hugo Preuß nach, sie setzt dabei zwei Schwerpunkte: Zunächst will sie den Standort von Preuß' grundlegender Staatsidee innerhalb der Staatsrechtswissenschaft seiner Zeit beschreiben, indem sie sich vor allem der Genossenschaftstheorie zuwendet. Neben den Ursprüngen dieser Idee interessiert dabei auch die Beziehung von Preuß zu seinem Lehrer Otto von Gierke und der Zusammenhang der Auffassungen der beiden Juristen, deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Der zweite Themenkreis der Arbeit befaßt sich mit dem von Preuß entwickelten Staatsmodell anhand der preußischen Gesetzes- und Verwaltungslage. Auf die Beschreibung des zunehmenden Spannungsverhältnisses zwischen Staat und Stadt und wie Preuß es sah, wird besonderer Wert gelegt. Daher werden seine Vorstellungen in den unmittelbaren Zusammenhang mit den einschlägigen gesetzgeberischen Entwicklung in Preußen gesetzt. Der anschließende Teil über die Selbstverwaltung im Volksstaat enthält neben dem Rekurs auf das englische Vorbild und der Aufarbeitung der organischen Staatstheorie von Preuß auch Anmerkungen zur konkreten Ausgestaltung der Theorie im Hinblick auf die Verwaltungskompetenzen der kommunalen Gebietskörperschaften. Welchen Problemen das munizipale Prinzip dabei begegnete, wird anhand des preußischen Schulrechts deutlich gemacht, dem sich Hugo Preuß in Theorie und Praxis immer wieder gewidmet hat. goj/difu

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255, XIV S.

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